Antisemitismus in Ost und West - Lokale Geschichte sichtbar machen

Vom gewohnten und ungewohnten Umgang mit dem Nationalsozialismus


Eine ehrliche und lebendige Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus war Ziel eines Modellprojektes, das die Stiftung von 2007 bis 2010 zusammen mit Partnerorganisationen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt durchgeführt hat.
 

Zum Bericht der Abschlusstagung
 

Informationsfilm über das Projekt
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Antisemitismus in Ost und West - Lokale Geschichte sichtbar machen


Was ist in der Zeit des Nationalsozialismus in deiner Nachbarschaft geschehen? Wohin wurden die Juden aus deinem Wohnort vertrieben? Was ist aus den Wohnungen und Häusern geworden, in denen Juden wohnten, aus jüdischen Gebetshäusern und Friedhöfen? Wer hat sich darum gekümmert, dass hier und dort an die Pogromnacht vom 9. November 1938 erinnert wird, an die Deportationen? Was sagen die Gedenkstätten aus, die in den beiden deutschen Staaten nach 1945 nach und nach gebaut wurden? Und welche Bedeutung hat der Antisemitismus heute?


In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt geht die Stiftung diesen Fragen zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, dem Verein Miteinander, dem AK Gedenkstätte Lichtenburg; der Gedenkstätte Bernburg; dem AJZ Dessau; dem Niedersächsischen Amt für Verfassungsschutz, der Gedenkstätte Moringen, dem AK Stadtgeschichte Salzgitter, Moses Mendelsohn Akademie, dem Netzwerk Erinnerung und Zukunft Hannover, der Geschichtswerkstatt Merseburg und der Naturfreundejugend Niedersachsen nach.


In Projekten vernetzen sich Interessierte, bilden sich gemeinsam fort, diskutieren, drehen Filme und recherchieren vor Ort Geschichten. Sie entwickeln mit Jugendlichen Projekte, die die "große Geschichte" auf lokaler Ebene sichtbar machen. Dabei wird die Wahrnehmung für alte und neue Formen von Antisemitismus geschult und die Fähigkeit gefördert, sich argumentativ mit Antisemitismus auseinanderzusetzen.

Erste Informationen liefert der Flyer zum Projekt (Download: PDF, 266 KB (PDF-Dokument)). Tiefergehende Einblicke bietet die Broschüre "Lokale Geschichte sichtbar machen. Einblicke in ein Projekt zu Antisemitismus, Antiziganismus und Erinnerungskultur in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt". (Zu beziehen als Download: PDF, 1.147 KB oder als Printversion auf Bestellung bei der Amadeu Antonio Stiftung, E-Mail: buero (at) amadeu-antonio-stiftung.de).


Eine Zusammenstellung von Film-, Musik- und Texterzeugnissen im Rahmen des Projekts "Antisemitismus in Ost und West - Lokale Geschichte sichtbar machen" finden Sie hier.
 


 
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend.

 

Antisemitismus in Ost und West - Lokale Geschichte sichtbar machen

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